
Eine Konsumgüter-Marke vergibt ihren Kreativetat neu
Ein Konsumgüterhersteller mit drei Marken wollte den Kreativetat nach acht Jahren neu vergeben. Die Begleitung startete mit einem Briefing-Workshop, der die bisherige Agentur-Beziehung nicht thematisierte — sondern die Marken-Aufgaben. Die Longlist umfasste 14, die Shortlist vier Agenturen. Die Vergabe fiel an eine bis dahin nicht auf der Liste stehende Agentur aus München.
Die Entscheiderin nannte als Grund: „Die Shortlist war ehrlicher als unsere eigene. Eine Agentur, die wir vorher nicht ernst genommen hätten, hat den Pitch gewonnen — weil das Briefing sie erst zugelassen hat.“
